Boris Pahor: Slowenisch-italienische Grenzüberschreitungen

Auftakt zur Veranstaltungsreihe Italien und Slowenien im Hamburger Dialog

Boris Pahor ist das Gewissen Italiens, Deutschlands und Sloweniens und einer der großen literarischen Zeugen des 20. Jahrhunderts. Pahors Werk ist durch seine Zugehörigkeit zur slowenischen Volksgruppe geprägt; die KZ-Traumata – als Mitglied der slowenischen Befreiungsbewegung wurde er 1944 verhaftet und in das KZ Dachau deportiert - verarbeitete er in Novellen, aus denen 1967 sein preisgekrönter Roman Nekropolis entstand. Bis heute veröffentlichte der vielfach ausgezeichnete Autor zahlreiche Romane und literarische Essays. 2009 erschienen fünf seiner Romane in deutscher Übersetzung, durch die sich als roter Faden der Erhaltungskampf einer ethnischen Minderheit gegen das faschistische Regime und seine Folgen zieht.  

Eine Veranstaltung des Italienischen Kulturinstituts Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Institut für Romanistik und dem Institut für Slavistik der Universität Hamburg sowie dem Verlag Mohorjeva Hermagoras.

 

 

**************************************************************************************************
Boris Pahor zu Gast im Italienischen Kulturinstitut (Foto: Judith Brandenburg, Ital. Kulturinstitut)

Dagmar Bruss, Thomas Poiss, Boris Pahor (von links)

Datum: 
12.01.2011
Referent: 
Gespräch und Lesung mit dem Schriftsteller Boris Pahor. Moderation: Dr. Thomas Poiss, Übersetzung: Dagmar Bruss

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer